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"Dangschee!" Social Day am 09.Juni 2026
09.06.2026 -
„Er wolle sich immer gern ein eigenes Bild machen von den Dingen. Menschen erleben und einfach mal mitarbeiten“, so die Motivation von Herrn Forster für seinen Einsatz in unserer Werkstatt.Mit leichter Verspätung ging es also dann am 9. Juni gegen 10:30 Uhr in der Wäscherei los.
Handtücher und Schürzen falten sowie Wäsche mangeln standen auf dem Programm. „Die Mangelwäsche muss gut vorbereitet sein, damit sie hernach gerade herauskommt“, resümierte Hr. Forster am Mittag. Ein Lob hatte er an die Wäscherei auch noch zu vergeben: „Hier gibt es ein sehr gutes Team“ und mit einem Augenzwinkern zu einem besonders gesprächigem Beschäftigten: „ und einen Vorlauten.“
Nach dem Mittagessen trat der Präsident dann seinen Dienst in der Aktenvernichtung an. Wie funktioniert das nur mit der Zange, die Metallösen aus den Aktenordner herauszubekommen?! Gekonnt schaute er sich die entscheidenden Kniffe von der „Kollegin“ gegenüber ab. Die beherrscht dies nach 25 Jahren trotz ihrer hochgradigen Seheinschränkung aus dem FF.
Locker von der Hand ging Hr. Forster im Anschluss die Arbeit am großen Papierschredder. Beherzt griff er immer wieder in den Container und schichtete Papierstapel auf das Förderband zum Schredder. Welch innere Freude und Zufriedenheit, wenn dann das Geräusch der Messer ertönt und das Papier in kleine Schnipsel zerlegt wird. Da kann auch ein Präsident ordentlich Stress abbauen.
Zum Ende des Social Days war schließlich erneut händisches Geschick gefragt. In der Schreinerei mussten vorgesägte Blüten unserer Frankentulpe an Flächen und Kanten geschliffen werden. Sein Vater sei selbst Schreiner gewesen erzählte Hr. Forster. Trotzdem waren die Beschäftigten der Gruppe nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung. „Das schleifen wir noch einmal nach“, sagten sie, nachdem er sich gegen 15:30 Uhr verabschiedet hatte.
Eine „Dangschee!-Tulpe“ bekam Herr Forster natürlich trotzdem von unserer Werkstattleitung Fr. Ritter im Namen aller Beschäftigten überreicht!
Dangschee! für sein ehrliches Interesse an unserer Werkstatt.
Dangschee! für die offenen und „barrierefreien“ Gespräche.
Dangschee! für die Zeit, die er sich genommen hat.
Auch noch wichtig:
Der Bezirk Mittelfranken, dem Herr Forster als Präsident vorsitzt, ist der Träger der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Herr Forster ist auf Ebene von Verwaltung und Finanzierung also ein absoluter Experte der Behindertenhilfe.
Neben seinem praktischem Tun in den Arbeitsgruppen hat er sich umfassend über die Besonderheiten und Notwendigkeiten unserer "Spezialwerkstatt" informiert. Hilfsmittel, spezielle Arbeitsvorrichtungen, bauliche Besonderheiten u.v.m. wurden ihm von unserer Werkstattleitung, der Bereichsleitung des Berufsbildungsbereiches und unserem Fachdienst umfassend erklärt.
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